I feel good.

Hey, Freunde und Verwandte.

Ich bin jetzt seid ziemlich genau einem Monat in Amerika und habe mich inzwischen ganz gut eingelebt. Ich fühle mich jetzt auch in der Lage dazu, all' die neuen Eindrücke in Worte zu fassen. Davon gibt's hier nämlich ganz viele.
Also: In eine neue Klasse kommen.
Gar nicht so schlimm wie ich gedacht habe, was vielleicht auch daran liegt das die Schule sehr klein ist und alle wussten das ich komme und total aufgeregt waren. Überhaupt sind hier alle sehr nett. Und manche sind zu nett. Man wird hier nur so mit Liebe überschüttet, was ja nicht schlecht ist, manchmal aber einfach so falsch rüber kommt, das man fast darüber lachen muss. Aber es ist immer noch besser als wenn alle gemein zu mir wären, schätze ich. Das einzige was noch manchmal schwer ist, ist die Sprache. Aber das wird auch schon besser.
Cheerleader:
Ja, die existieren wirklich, auch an meiner Mini Schule. Die machen unglaublich coole Sachen und ich gerate jedes Mal in verzücken wenn sie eine Performance haben. Das ist wirklich ziemlich cool und es macht mich jetzt schon traurig dass ich das in Deutschland nicht mehr haben werde. Was, zumindest an meiner Schule, nicht stimmt, ist, dass es die Helden und geilen der Schule sind. Die alle anhimmeln und so. Überhaupt gibt es diese Personen auf der Schule nicht. Irgendwie sind alle wie eine große Famile (es sind tatsächlich unglaublich viele mit einander verwandt). Jeder kennt JEDEN beim Namen. Egal welche Stufe. Baseball:
Ja, an meiner Schule gibt es erst seit diesem Jahr Baseball und bis jetzt hab ich nur drei Leute in der Practise gesehen und das sind nicht so die Helden der Schule. An meiner Schule sind das eher die
Basketballer:
Die Basketballer sind tatsächlich nur die "coolen" Jungen, die an der Schule ganz gut angesehen sind. Dafür spielen aber auch die meisten Jungen Basketball. Basketballer sind aber nicht alle heiß und mit den Cheerleadern zusammen und ja unglaublich cool. Eigentlich alles sehr witzige, coole Leute die einen ziemlich coolen Sport machen, wo wir zu den Basketballspielen kommen: Meiner Meinung nach hat Amerika ein viel besseres System was Sport angeht. Die Schule bietet verschiedene Sportarten an und man kann an diesen teilnehmen. Man hat dann jeden Tag nach der Schule eine Stunde practise. Oder zwei, kommt auf die Coachs und die Sportart an. Das heißt, man lernt 1. die Leute aus seiner Schule besser kennen und 2. es wissen immer alle Bescheid wenn ein Spiel ist. Zu den Spielen kommen auch relativ viele Menschen (kommt drauf an welcher Gegner und welcher Anlass), meistens Schüler. Es ist einfach gut finde ich, dass das Team ein Support hat und irgendwie fühlt man sich zugehörig weil es halt "deine Schule" ist.

Was mir noch aufgefallen ist:
Die meisten Leute sprechen hier unglaublich hoch und quitschig. Sie quaken dir also überfreundlich und viel zu hoch ins Gesicht: "Heeeeeeeey Honey, you're soooo cuuute. Look at youuu. Awwww, I loooove youu." Aber es gibt natürlich auch Menschen die ganz normal mit dir Sprechen, worüber ich sehr dankbar bin. Eine meiner lustigsten Erfahrungen war als ich ganz neu war und mich dieses Mädchen mit dieser unglaublich grellen, quitsche Stimme angesprochen hat und mich gefragt hat wie ich heiße. Ich also, etwas überrumpelt, weil ich echt noch nie SO eine Stimme gehört habe: "Oh, hey. My name is Alina." Meine Stimme ist auf einer normalen Frequenz, ich bin auch nicht besonders laut oder so. Das Mädchen quitscht aufgeregt und quitscht: "Oh my goood, I love your voiiiiicee." Und ich denke mir einfach nur:"Ja, das kann ich mir vorstellen!"

Bis Bald, Kumpanen. Essen ist fertig.
Ich vermisse euch alle.
Love
Alina.

29.1.10 01:28

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